Berlin, 26. Januar 1817

Ich habe hier durch den Staatsrat Thaer noch Gelegenheit gefunden, aus den  in Sachsen
 [Schließen]
Königlichen Schäfereien
sehr schöne edle Schafe zu erhalten, welche in künftigem Sommer nach Steinort geschickt werden sollen. Wie dieser Transport bewerkstelligt werden kann, ist noch nicht ausgemacht. Wahrscheinlich geschieht er durch den Schafknecht, der die Schafe aus Frankreich gebracht hat und den ich engagiert habe. Jedoch ist dieser Mensch auf Urlaub nach Schlesien gegangen und es ist möglich, dass er nicht zurück käme. Deren Briefe in: GStA PK, XX. HA, Rep. 54 Gutsarchiv Lehndorff-Steinort, Nr. 865, n. f.
 [Schließen]
Auf den Fall wird Staatsrat Thaer an Sie schreiben oder an Schmalz und dieser wird sich an Sie richten.
Auf diesen Fall bitte ich Sie nach dem Sinne der Vorschläge zu handeln, welche diese beiden Herren machen werden. Es wird alsdann das Beste sein, einen Menschen oder nach Maßgabe der Umstände auch 2 bei Thaer hinzuschicken, um diese Schafe abzuholen, doch dieses ist noch in weitem Felde, und es ist nur als eine Benachrichtigung für Sie auf unvorhergesehene Fälle anzusehen.

Zitierhinweis

Carl Friedrich Ludwig Graf von Lehndorff an seine Mutter Amalie. Berlin, 26. Januar 1817. In: Lebenswelten, Erfahrungsräume und politische Horizonte der ostpreußischen Adelsfamilie Lehndorff vom 18. bis in das 20. Jahrhundert. Bearbeitet von Gaby Huch. Herausgegeben an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Berlin 2019. URL: https://lebenswelten-digital.bbaw.de/dokumente/detail.xql?id=lehndorff_bgx_bwf_cdb