Regest:

Um eine Rente aus den Gütern zu sichern sind die Vorwerke Stawken und Pristanien einerseits, Serwillen und Taberlack andereseits sowie Stobben zu verpachten. Auf Steinort bleibt eine Kuhpacht, in Klein Steinort die Fischerei, in Labab die Pferdezucht, in Stawisken das Jungvieh, Kittlitz bleibt Küchengut (?). Steinort, Labab und Klein Steinort verbleiben unter einer Administration, die neu zu verpachten ist. Der Pächter erhält Deputat von den Steinortschen Offizianten. Das Gutswesen mit dem Arzt Keyser, dem Hegemeisters und dem Schullehrer wird von den Gutsoffizianten unterhalten. Der herrschaftliche Stall bleibt separiert. Der Garten und ein Teil des Rossgarten bleiben exklusiv für das Haus. Zum Hauswesen werden zwei milchende Kühe gehalten und eine Stute auf die Weide gegeben. Das Hauswesen wird auf eine Köchin, Gehilfin, Haus- und Stubenmädchen reduziert.

Zitierhinweis

Überlegungen des Grafen Lehndorff über Einsparungen in der Steinortschen Administration. Ca. 1815-1819 In: Die Spiegelung neuzeitlich-bäuerlicher Lebenswelten in den Akten ostpreußischer Gutsarchive. Bearbeitet von Gaby Huch. Herausgegeben an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Berlin 2021-2023. URL: https://lebenswelten-digital.bbaw.de/dokumente/detail_doc.xql?id=lehndorff_lzw_zzc_zsb