Ich N. N. schwöre bei Gott dem Allmächtigen einen körperlichen Eid, demnach ich von dem Hochgeborenen Reichsgrafen Friedrich Wilhelm v. Schwerin p. p. als Erblehn-Gerichts-Obrigkeit zu Walsleben und Justitiario bestellt und angenommen, dass ich diesem mir gnädig anvertrauten Amte nach meinem besten Wissen und Gewissen, Kräften und Vermögen abwarten, dasjenige, so in zivil oder peinlichen Sachen vokommt, fleißig und getreulich   Unleserliche Stelle [...]und dabei in den letzten Verhör, dass die Königl. Kriminal-Ordnung, auch was Sr. Maj. desfalls publizieren lassen, und darnechst die unter   Unleserliche Stelle [...] ergangene peinliche Hals-Gerichts-Ordnung, samt deren   Unleserliche Stelle [...] und Constitutionem jedesmal sie auch haben, und mich davon weder durch Ansehen der Person im   Unleserliche Stelle [...] des Mitleidens, Freundschaft oder Feindschaft oder   Unleserliche Stelle [...] oder Gabe, oder irgend einer anderen Ursache abhalten lassen wolle. So war mir Gotte helfe durch seinen Sohn Jesum Christum zur ewigen Seeligkeit.

Zitierhinweis

Eid und Aufgaben eines Justitiars . Nach 1705In: Die Spiegelung neuzeitlich-bäuerlicher Lebenswelten in den Akten ostpreußischer Gutsarchive. Bearbeitet von Gaby Huch. Herausgegeben an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Berlin 2021-2023. URL: https://lebenswelten-digital.bbaw.de/dokumente/detail_doc.xql?id=lehndorff_mj1_lrs_hrb