Aufsatz
Was ich dem George auf sein Lohn gegeben

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Erstlich den 1. Julius zu Leinwand 3 Fl. 22 1/2 Gr.
den 8. Julius 7 Gr. 9 Pf.
den 22. dito 7 Gr. 9 Pf.
den 5. August 3 Gr.
den 25. August 7 Gr.
den 26. August 7 Gr. 9 Pf.
den 5. September 7 Gr.
den 16. dito 6 Gr.
Das erstemal nach Rosengarten 15 Gr.
Wie er nach Rosengarten 15 Gr.
im Angerburgschen Viehm[arkt] 15 Gr.
vor die Stieblen zu versohlen 15 Gr.
vor das Brennglas 15 Gr.
vor den Stuhl verloren 3 Gr.
vor die ledern Pritsch 12 Gr.
Die   Unleserliche Stelle [...] in der Stadt gegeben 10 Gr.
Vor die   Unleserliche Stelle [...] 1 Fl.
Vor das Zeig zu   Unleserliche Stelle [...] 1 Fl.
schuldig der Lissen 1 Fl.
im Drengfurthschen Jahrmarkt 22 Gr. 9 Pf.
der alte Dawidsche 1 Fl. 24
Summa 13 Fl. 24 Gr.
5 Rtlr. Gerst
1 Paat Stieblen
1 Hemd, der Dreierlei ihm nicht versprohen und ihm doch gegeben

In Data ich mit dem George alles wegen des umstehenden Lohns in Richtigkeit gebracht, und er mit Zwei Gulden bar ausgezahlet worden, welches der George, weil er nicht schreiben kann, mit nachstehendem Zeichen quittiert.
Geschehen den 9. April 1743

Zitierhinweis

Lohnabrechnung der Gräfin Lehndorff mit dem Knecht George, Steinort, 9. April 1743In: Die Spiegelung neuzeitlich-bäuerlicher Lebenswelten in den Akten ostpreußischer Gutsarchive. Bearbeitet von Gaby Huch. Herausgegeben an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Berlin 2021-2023. URL: https://lebenswelten-digital.bbaw.de/dokumente/detail_doc.xql?id=lehndorff_rzf_55v_msb