Regest:

Auf dem Vorwerk Groß Steinort arbeiteten zwölf Tagelöhner: Gwiasda, Sczeska, [Jasehn?], Kiworra jun., Kiworra sen., Schack, Bartnick, Wilewski, Scheimann, Schönfeldt, Guss und Radtke. Der ausgezahlte Tagelohn betrug zwischen 29,60 Rtlr. (Kiworra jun.) und 67 Pf. 9 D. (Radtke). In der Summe wurden 213 Rtlr. 43 Gr. und 13 1/2 Pf. für Tagelohn aufgewendet.
Auf dem Vorwerk Stobben arbeiteten sieben Tagelöhner Gellesch, Kiworra, Ahasver Bartnick, Schack, Christoph Bartnick, Flander und das Knechtsweib Gussin sowie Lenora Jarreckin, Catharina Sager und die alte Marie. Der Tagelohn betrug in der Summe 110 Rtlr. 49 Gr. und 9 D., die Spanne reichte von 24 Rtlr. 86 Gr. 9 Pf. (Schack) bis 1 Rtlr. 13 Gr. 9 D. (Flander).
Auf dem Vorwerk Labab arbeiteten sieben Tagelöhner: Hanke, Schack, Gwiasda, Lutzke, Küssner, Borrisch, Kullick und die Bondzeckin. Die Summe des gezahlten Tagelohns betrug 109 Rtlr. 7 Pf. und die Spanne reichte von 19 Rtlr. 19 Gr. 9 D. (Borisch) bis 73 Pf. (Bondzeckin).
Auf dem Vorwerk Stawisken arbeiteten acht Tagelöhner: Bluhm, Katzmartzig, Schack, Sczwikowski, Wuglff, Ineding, Masuch und Scheimann. Der Tagelohn betrug 125 Rtlr. 61 Pf. und 9 D. Die Summen reichten von 20 Rtlr. 69 Pf. (Sczwikowski) bis 9 Rtlr. 44 Pf. 4 1/2 D. (Inading).
Auf dem Vorwerk Klein Steinort arbeiteten vier Tagelöhner Klein, Kiworra, Jarreck, Wilewski und das Knechtsweib Jarreckin. Die Summe des Tagelohns betrug 84 Rtlr. 27 Pf. und reichte von 21 Rtr. 13 Pf. 9 D. (Wilewski) bis 1 Rtr. 42 Pf. (Weib Jarreckin).
Auf dem Vorwerk Taberlack arbeiteten acht Tagelöhner: Klimeck, Sczwikowski, Rautenberg, Reisbach, Masuch, Pollaschko, Mollenhauer und Johann Lindenau. der gezahlte Tagelohn reichte von 17 Rtlr. 30 Gr. (Sczwikowski) bis 1 Rtlr. 71 Gr. (Lindenau).
Auf dem Vorwerk Serwillen arbeiteten acht Tagelöhner: Paplawski, Schack, Rautenberg, Barck, Bartnick sen., Bartnick jun., Masuch und die Gelleschin. Die Summe des Tagelohns betrug 105 Rtlr. 35 Pf. und 9 Gr. und rechzte von 16 Rtlr. 35 Gr. 4 1/2 Pf. (Masuch) bis 1 Rtlr. 78 Gr. (Gelleschin).
Offensichtlich waren nicht alle Tagelöhne ausgezahlt. Die „überhobenen Gelder‟ betrugen für Groß Steinort 21 Rtlr. 79 Gr. 9 1/2 Pf., Stobben 24 Rtlr. 84 Gr., Labab 2 Rtlr. 83 Gr. 9 Pf., Stawisken 12 Rtlr., Klein Steinort 1 Rtlr. 84 Gr., Taberlack 10 Rtlr. 36 Gr. und Serwillen 2 Rtlr. 4 Pf., 13 1/2 Pf., in der Summe 76 Rtlr. 11 Gr. 14 Pf.

Zitierhinweis

Auszug aus der Nachweisung der Geldausgaben auf Tagelohn. 1799/1800In: Die Spiegelung neuzeitlich-bäuerlicher Lebenswelten in den Akten ostpreußischer Gutsarchive. Bearbeitet von Gaby Huch. Herausgegeben an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Berlin 2021-2023. URL: https://lebenswelten-digital.bbaw.de/dokumente/detail_doc.xql?id=lehndorff_ts4_ybs_frb